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Die französische Pyrenäen – ein El Dorado für Kletterbegeisterte

Posted by on 21. August 2012

Als Urlaubsland ist unser Nachbarland Frankreich bei vielen Menschen sehr beliebt. Die berühmte französische Küche, das bekannte Lebensgefühl, interessante Städte und nicht zuletzt die Küstenregionen locken jährlich viele Touristen in das Land. Doch einige von denen haben in ihrem Frankreichurlaub noch ganz andere Pläne. Sie zieht es in die Berge, genauer gesagt in die Pyrenäen. Denn diese Gebirgskette lässt Kletterfans voll auf ihre Kosten kommen. Denn dieses Gebirge bietet enorm viele Möglichkeiten der Erkundung.

Die Pyrenäen sind sehr vielseitig

Insgesamt kann man sagen, dass die Pyrenäen wirklich sehr vielseitig sind. Auf der einen Seite sind hier romantische Bergtouren möglich, aber auch anstrengende Kletterpassagen zu Gletschern auf etwa 3000 Metern Höhe. Allerdings sollte immer die richtige Ausrüstung vorhanden sein. Die Bekleidung und die Schuhe sind wichtig. Wer mehrere Tage Wandern möchte, sollte sich im Vorfeld über das Wetter informieren, denn in diesem Gebirge ist auch im Sommer immer wieder einmal mit Kälteeinbrüchen zu rechnen. Für den Aufstieg in Gletscherregionen sind überdies natürlich Eispickel und Ähnliches erforderlich. Allerdings sollten diese Routen auch nur von geübten Bergsteigern in Angriff genommen werden. Touristen, die nur einmal das Bergpanorama genießen möchten, steigen in aller Regel nicht so hoch und kommen zum Abend an ihrem Ausgangspunkt zurück. Allerdings muss man sagen, dass sich die Pyrenäen für längere Touren gut anbieten – vorausgesetzt, Sie bringen schon ein wenig Klettererfahrung und die richtige Ausrüstung – Stichwort Kletterhose – mit. Ansonsten ist dieses Gebirge nämlich nicht zu unterschätzen.

Es gibt viele Touren durch die Pyrenäen

Über die Kletterausrüstung wurde ja schon ein wenig gesagt, doch um wirklich perfekt ausgestattet zu sein, sollte sich jeder vor Beginn einer Tour genau über die Wege, Hindernisse und Wetterverhältnisse informiert haben. Geeignetes Kartenmaterial und eine gesunde Einschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit sind außerdem sehr wichtig. Die bekannteste Durchquerung der Pyrenäen ist wirklich nur etwas für Geübte. Sie führt vom Atlantik zum Mittelmeer und dauert etwa zwei Monate. Übernachtet werden kann in den sogenannten Refuges. Diese sind bewirtschaftet und bieten während der Saison eine Übernachtungsmöglichkeit mit Frühstück und Menü. Die Saison ist in den Bergen etwa von Mai bis September – außerhalb dieser Zeit gibt es meist nur die Möglichkeit in Cabanes zu übernachten. Dies sind aber oft nur sehr wenig komfortable Matratzenlager. In Bergdörfern bieten sich aber natürlich auch noch Gelegenheiten zum Schlafen.

Bergdörfer, Gletscher, Seen – die Pyrenäen sind sehr abwechslungsreich

Wie bereits erwähnt, können alle Bergfreunde in diesem Grenzgebirge auf ihre Kosten kommen. Einige Routen führen an hübschen und idyllisch gelegenen Bergdörfern vorbei, andere machen einen Aufstieg zu den Gletschern möglich. Wichtig bei allen Touren sind das Einholen von Informationen über Wetter, Ausrüstung und Dauer.