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Osteuropa: Der Wilde Osten

Posted by on 11. November 2011

Östlich von Mitteleuropa liegt Osteuropa. Viele bezeichnen auch heute noch diesen Teil von Europa als Ostblock. Jedoch ist dies lediglich auf die Politik bezogen, die noch bis vor zwanzig Jahren dort herrschte. Damals stellte man diesen Teil von Europa mit der Sowjetunion gleich, was mehr oder wenig auch zutrifft, wenn man es geografisch betrachtet, wo dieser Teil von Europa anfängt oder endet. Geografisch gesehen umfasst Osteuropa heute nach der Auflösung der Sowjetunion deren ehemalige Teilrepubliken, nämlich die Ukraine, aber auch den europäischen Teil Russlands sowie Weißrussland und, je nach Auslegung auch Moldawien. Wobei der größte Teil von diesem Land nördlich von Mitteleuropa liegt. Darüber hinaus zählen auch die Länder Tschechien und Polen, Rumänien und die Slowakei sowie Ungarn und Bulgarien zu Osteuropa, obwohl hier schon die Ost-Erweiterung der EU gegriffen hat. Die meisten dieser Länder jedoch zählen im statischen Sinne der Vereinten Nationen zu Osteuropa. Wiederum sprachlich im Sinne der Vereinten Nationen ebenfalls zu Osteuropa zählen die Länder Armenien, Albanien, Aserbaidschan, Kirgisistan, die Mongolei sowie Usbekistan.

Ostforschung

Im Westen fragt man sich, wie die Menschen in Osteuropa leben. Hierzu herrschen zum Teil sehr konkrete Vorstellungen. Schlagworte wie Armut und Alkohol, Arbeitslosigkeit und dennoch ein hohes Gut an Kultur sind dabei die ersten Dinge, die einem in den Sinn kommen. Näher befasst mit diesem Teil von Europa hat man sich in den 1990er Jahren. Damals ging es vor allem um die Erforschung des deutschen Volkstums und der Kulturleistungen von Deutschen in Ostmitteleuropa. Vor allem der Umstand, weil sehr viele Deutschstämmige zu dieser Zeit osteuropäischen Ländern kamen, war der Grund hierfür. Die Forschungsgegenstände waren damals Geschichte, Sprache, aber auch Migration, sowie Recht, Religion und Geographie. Noch heute wird die Ostforschung betrieben.

Land und Leute

Wie viele Menschen genau in Osteuropa leben, ist natürlich wieder abhängig davon, wo man die geografische Grenze zieht. Tatsache ist, dass die Bevölkerung schrumpft. Auch diese Länder leiden unter der Zunahme älterer Menschen, hinzu kommt die Abwanderung. Nur Länder wie Albanien, Mazedonien, sowie die Tschechische Republik und die Slowakei werden bis 2020 noch mit einem leichten Bevölkerungszuwachs zu rechnen haben. Keine Länder der Erde haben im Übrigen so viele Sprachen wie die in Osteuropa. Die Menschen an sich gelten als sehr aufgeschlossen. Der Ausbau der Industrie ist in Osteuropa nicht so stark ausgeprägt, wie im Westen. Es wird noch sehr viel Landwirtschaft und damit Selbstversorgung betrieben.

Städte und Sehenswürdigkeiten

In Osteuropa liegen zahlreiche historische Städte und Stätten wie Sankt Petersburg, das auch das „Venedig des Nordens“ genannt wird. Weitere interessante Städte und Sehenswürdigkeiten in Osteuropa sind Budapest, Prag, Pilsen, Krakau und Warschau, Moskau natürlich und Riga sowie Kiew. Sie alle sind Ziele von potenziellen Städtereisenden. Doch auch die Krim, die Halbinsel am Schwarzen Meer, ist wie einst für die Zarenfamilie, heute für Touristen eine Attraktion und ein sehr beliebtes Ziel, wenn es um Urlaub machen geht. Teils erwarten die Urlauber aus dem Westen allerdings zu viel von den Städten in Osteuropa. Wegen Mangel an Geld ist die Infrastruktur hier nicht allzu gut ausgebaut. Doch zunehmend wird Osteuropa für viele Urlauber sehr interessant.